Hoffnung

Hoffnungsleine

Liebe Gemeindeglieder,

schon seit dem Frühjahr, seit die Corona-Pandemie unser Leben einschneidend verändert hat, stehen die Türen zur St.-Georgs-Kirche täglich von 09-17 Uhr offen. Die offene Kirche soll einladen hier Raum und Zeit zu finden, zur Ruhe zu kommen und für das Gebet, um gestärkt wieder in den Alltag zu gehen.

Besonders in der heutigen Zeit ist es uns ein Anliegen Hoffnung weiterzugeben!

 

Weltgebetstag

Weltgebetstag 2021Ein Gebet geht um die Welt

Jedes Jahr am ersten Freitag im März stehen Frauen in über 150 Ländern auf und bilden eine Gebetskette rund um den Globus. Alleine in Deutschland machen jährlich mehr als 800.000 Menschen mit. Frauen jeweils aus einem anderen Land schreiben den Text des Gottesdienstes. Für 2021 kommt er aus Vanuatu: Mit dem Motto „Worauf bauen wir?“ setzen wir uns für eine gerechte und bewohnbare Erde ein.

 

Vanuatu ist ein winziger Inselstaat, bestehend aus 83 Inseln im pazifischen Ozean, östlich von Australien, westlich von Fidschi; 67 Inseln sind bewohnt, Vanuatu liegt auf dem pazifischen Feuerring und ist deshalb besonders von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und Tsunamis gefährdet. Auch Wirbelstürme sind eine große Gefahr. Durch den Klimawandel bedroht zudem der steigende Meeresspiegel die Inseln. Größe: 12.000 km² Land; 860.000 km² Meer, das ist ungefähr 2,5 Mal so groß wie Deutschland. Klima: Tropisch, zwei Jahreszeiten: Oktober bis März ist Regenzeit, April bis September Trockenzeit

Im Weltrisikobericht steht Vanuatu an erster Stelle. Kein Land der Welt ist durch Naturkatastrophen, wie Wirbelstürme, Erdbeben und Vulkanausbrüche mehr gefährdet als dieses kleine Land im pazifischen Ozean. Worauf baut Vanuatu, wenn doch immer wieder eine Naturkatastrophe alles einreißen könnte? „Mit Gott bestehen wir“, so steht es auf dem Landeswappen der 83 Inseln.

 

Worauf bauen wir?

„Worauf bauen wir in stürmischen Zeiten“, fragen die vanuatuischen Frauen sich und uns in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2021. Ihre Antwort ist sehr klar: „Danke für die fruchtbaren Böden, die frische Luft, die saubere Umwelt, für den strahlenden Sonnenschein, das blaue Meer und für das stille, ruhige Wasser der Vanuatu­ Inseln.“ Beten wir mit ihnen im März dafür, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder noch eine bewohnbare Erde vorfinden.

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